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Arsch lecken bilder

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Die Reaktionen folgten prompt.

Name: Rubina
Was ist mein Alter: Ich bin 23 Jahre alt

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Ein guter Zeitpunkt, um seine Gedanken mal wieder in einem Tagebuch niederzuschreiben. Es gab doch einige gravierende Ereignisse im Jahrhundert, und sie haben an den grundlegenden Gesellschaftsstrukturen weniger verändert, als man denkt. Kaum das Handy eingestellt, klingelte es dauerhaft. Die «31 Versuche zu beschreiben, was gerade mit uns passiert» aus dem «Tagi-Magi» lege ich nach dem vierten Versuch weg Grund: zu negativ.

Was macht der Ausnahmezustand mit unserer Gesellschaft? Roger Schawinski : Isch mini Idee gsi! Wie lange wird sie dauern? Nun sind die ersten Texte erschienen, zu finden unter diesem Link. Die Party musste ich leider absagen. Danach hänge ich in der Wohnung Bilder um. Mein Lesetipp: Vor einer Woche startete Journalistin und «Bluewin»-Kolumnistin Caroline Fink ihr Corona-Projekt «Inside I feel».

Schoggikonsum: Von anfänglich anderthalb Tafeln auf eine Reihe täglich reduziert.

April: Früh aufgestanden. Weniger Leute, mehr Abstand. Ist das vermaledeite Virus daran schuld, oder sind es erste Anzeichen von seniler Bettflucht? Donnerstag, 2. Unbedingt schauen. Und in Krisenzeiten finde ich das noch dümmer.

Schwäbischer gruß

Am Abend brauche ich, neben einem Teller Spargeln, eine Portion Spass: Ich gucke auf myfilm. Später liege ich auf dem Sofa und lese «Nochmals Deutschboden» von Moritz von Uslar. April: Trainingspausen machen Sportler besser, Tagebuch-Verfasser auch?

April: Darf man eigentlich schon Witze machen über das Coronavirus? Abends gebe ich mir die drei letzten Folgen der dritten Staffel von «Ozark». Aber ich würde sagen, nein. Falls ja, ich hätte diesen auf Lager:. Aber ich habe ja bereits am Montag, März siehe weiter untenangekündigt, was ich mit meiner blondierten Pracht tun werde, sollte auf meinem Kopf nur noch ein wildes Debakel zu sehen sein. Mein Musiktipp für das Wochenende: «Who Do You Think You Are» von den Spice Girls. Werde ich in diesem Sommer noch in die Badi gehen können und in einem Club wild tanzen? Was er während der Corona-Notstandwochen erlebt, schreibt er in sein Tagebuch.

Sonntag, 5. Asche über mein Haupt! Ich beginne mit fünf Wiederholungen. Wir wissen ziemlich genau, wie resistent gesellschaftliche Strukturen gegen Ereignisse sind.

Eine Familiengeschichte der anderen Art. Samstag, März: WC-Papier ist derzeit begehrte Ware, die Regale in den Supermärkten sind oft leergeräumt. Trainingspensum: Früher am Montagabend jeweils 45 Minuten Badminton gespielt; seit Beginn des Notstandes in der Schweiz fünf- bis sechsmal pro Woche 45 bis 60 Minuten auf dem Velo gesessen.

Doofe sprüche und eine neue fitnesschallenge

April: Meine persönlichen Statistiken nach drei Wochen Notrecht und vier Wochen Homeoffice:. Fragt der Interviewer: Corona? Kaum aufgewacht, steige ich auf mein Velo. Heute hätte ich einen Termin beim Coiffeur meines Vertrauens gehabt. Sie hätten allerdings weisse Hüte getragen, denn am Tag davor hatte es ziemlich stark geschneit.

Das Coronavirus beherrscht seit zwei Wochen das Leben in der Schweiz. Wird es mit meinem schon lange geplanten Fünfwochen-Berlin-Aufenthalt im Juni klappen? Zum Glück habe ich heute frei. Dienstag, März: Wilde Träume und schlecht geschlafen.

Auch sonst ist heute ein leichter Tag, weil ich mich der News-Welt verweigere. Wenn ich ehrlich bin und nicht wüsste, dass dieses vermaledeite Virus draussen sein schreckliches Unwesen treibt: In meinen eigenen vier Wänden fühlt sich das zwangsweise Nichtstun ein bisschen wie Ferien an.

Ach, fast vergessen, ich habe heute was zu feiern. Für mich und dich. Am Nachmittag eine Stunde auf dem Velo durch den Wald gefahren, danach startete ich meine persönliche Fitness-Challenge — ab sofort jeden Tag eine Liegenstütz mehr absolvieren.

Fitnesschallenge: sechs Liegenstützen. Ich habe keine Lust auf Schlange stehen in den Migros. Bildschirmzeit iPhone gegenüber Vorwoche : Plus 21 Prozent. Fernsehen: Früher zwei- bis dreimal pro Woche die «Tagesschau» geguckt, heute täglich. Und was machen meine Freundinnen und Freunde, die selbständig sind und deren Läden jetzt alle geschlossen sind? Haben die Leute genug von schlechten Nachrichten und es ist ihnen deshalb total egal, wenn ihre Ohren langsam verstopfen? Netflix-Serien: Früher fünf Stunden pro Woche geschaut, aktuell zwölf bis vierzehn Stunden.

Mittwoch, 1. Die schlechte Nachricht: Mein Schoggikonsum ist weiterhin sehr hoch. Na ja, immerhin reicht es für einen Quarantänen-Maskenball zu zweit.

Wie überstehen wir die Corona-Krise? Samstag, 4. April: Die Anzahl meiner bad hair days werden ab sofort rapid in die Höhe schnellen. Lesestoff neben diversen Zeitungen und Zeitschriften : Früher ein bis drei Bücher im Monat gelesen; heute pro Woche anderthalb. Und was heisst das jetzt Herr Wissenschaftler? Im «Spiegel» antwortet der Soziologe Armin Nassehi auf diese Frage: «Prognosen sind immer problematisch.

Während der Nacht waren Sprayer im Quartier unterwegs. Später geniesse ich die Sonne auf der Terrasse und lese. Freitag: März: Die gute Nachricht: Ich fahre jeden Tag allein 45 Minuten Velo.

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Wenn die Sprüche wenigstens zum Denken anregen täten. Freitag, 3.

Ja, ich gebe zu, ich habe vergangene Woche auch zwei Pack statt wie normalerweise nur eines gekauft. Wir werden sehen.

Meine aktuelle Lieblingsserie läuft aber gerade auf Arte: Follow the Money — Die Spur des Geldes. Heute war geplant, mit ein Freunden nach Basel zu fahren. Sonntag, März: Das zweite Notstand-Wochenende in der Schweiz, das zweite Wochenende hintereinander ohne Terminstress. Ich mag Menschen nicht, die das Eigentum anderer Leute mutwillig beschädigen. Und wird die Krise uns verändern?

Was, Sie, liebe Lesenden, glauben mir nicht? Oder fürchten die Menschen einen Krampfanfall, weil die Stäbchen ungesund sind? Aber man könnte doch auch mit Wasser sein Füdli sauber Was mir heute Morgen in der Migros zudem aufgefallen ist: Ohrenstäbchen scheinen kein Renner zu sein in der aktuellen Corona-Krise. Wandas Welt steht Kopf: Klammheimlich ist ihre jährige Tochter Nina zum Islam konvertiert, betet pünktlich und will ab sofort Fatima genannt werden.

Die Tulpen hätten auch geblüht, als ich vor 53 Jahren auf die Welt gekommen sei. Am Abend ruft mich meiner Mutter an und erzählt, sie haben im Garten eine rote Tulpe entdeckt. Wird man als Jüdin in Berlin glücklicher als in New York? Durch die Bilder von Einkaufswagen voller gehamstertem Toilettenpapier sei dieses zu einem «Symbol für Sicherheit» geworden, sagt Wissenschaftler Steven Taylor, der ein Buch über die Psychologie von Pandemien geschrieben hat. Montag, März: Die Verunsicherung ist gross, viele Fragen bleiben offen.

Die Routinen kommen schnell wieder. Sie hat die Grenzen der Kunst gesprengt: sich gepeitscht, mit einer Scherbe ein Pentagramm in den Bauch geritzt, ein Messer in die Finger gerammt. Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar, aber nicht hoffnungslos. Dann lesen Sie diese Geschichte Sie haben je eh nichts zu tun, oder?